Kruger National Park, wo sind die „Katzen“…

Es geht wieder früh los. Als erstes begrüßt uns eine Gruppe Giraffen direkt auf der Straße.

Wir überqueren den Wendekreis des Steinbocks und befinden uns nun nicht mehr in den Tropen…

Das war es dann aber auch schon an „spannenden“ Dingen die wir entdecken. Ansonsten fahren wir wieder nur durch Wälder ohne Leben zu entdecken.

Wir fahren eine kurze Sackgasse rein, um zu einem Wasserloch zu gelangen. Wir wollen erst mal frühstücken. Gleich vorne gibt es eine etwas größere Pfütze. Hier sonnt sich eine Fleckenhyäne

und ein Strauß quert unseren Weg.

Das Wasserloch ist ausgetrocknet, wir machen trotzdem Pause. Auch im weiteren Verlauf bekommen wir nichts zu sehen und so halten wir an einem Damm, in der Hoffnung, dass das Wasser die Tiere anzieht.

Der männliche Teil des Teams ist schon etwas frustriert, weil es keine Raubtiere zu sehen gibt. Er liegt auf dem Bett und liest oder hält ein kleines Schläfchen.

Der weibliche Teil des Teams sitzt am „Wohnzimmerfenster“ und beobachtet das Geschehen außerhalb.

Wenn man etwas länger an einer Ecke steht, dann sieht man auch die kleineren Tiere, die sonst leicht übersehen werden…

Amethystglanzstar (?)

Wir wechseln heute das Camp und so fahren wir noch etwas weiter.

Zum Nachmittag machen wir am Engelharddam Pause. Der Letaba wird hier gestaut und es halten sich auch ein paar Tiere auf.

Ein Senegalliest hat uns ein schönes Liedchen getrillert.

Wir haben uns in einem der Shops dann doch mal einen der teuren Prospekte gegönnt…

Hier konnten wir dann auch die Erklärung dafür finden, dass wir noch keine „Katzen“ gesehen haben. Der Park hat unterschiedliche Zonen. Wir haben uns bis jetzt in der grünen, bewaldeten Zone aufgehalten, das sollte sich aber sobald wir weiter Richtung Süden fahren bald ändern…

Wer sich jetzt wundert, dass wir oft Pause machen und einfach nur stehen bleiben:

Abends um 20:00 Uhr sind es noch 36,8°C draußen, bei einer Luftfeuchtigkeit von 20%. Am Tag sind die Temperaturen entsprechend höher… Man wird im Führerhaus in seinem eigenen Saft gekocht, deshalb nutzen wir die Pausen um uns im Luftstrom der Lüfter auszuruhen. Wobei der männliche Teil ruht, während der weibliche Teil neue Bilder macht oder die bereits gemachten bearbeitet und sortiert… Zu groß ist die Angst etwas zu verpassen!

Neuer Tag, neues Glück…

Der Wecker klingelt um 4:00 Uhr, um 4:30 Uhr öffnen die Tore… Wir schaffen es nicht ganz bei den Ersten zu sein, dafür war bei uns dann der Affe los

und ein paar Buschhörnchen waren auch zu Besuch.

An den Flussdurchfahrten gibt es oft solche Markierungen auf der Straße. Am Stein nebenan stehen dann die Daten, wie hoch das Wasser wann gestanden hat! Im Moment ist nicht viel Wasser da!

Wir fahren heute auf die andere Seite vom Damm, einen kleinen Berg hoch.

Hier darf man, unter Vorsicht, sein Fahrzeug verlassen. Direkt am Parkplatz geht ein Trampelpfad los. Der männliche Teil des Teams hält die Stellung, der weibliche Teil macht sich auf den Weg.

In Erwartung auf einen freien Blick auf den Staudamm geht es ein ganzes Stück den Trampelpfad entlang… Hmmm, tut sich nichts! Anstrengend und heiß ist es auch!

Auf dem Rückweg ist der Pfad nicht mehr so leicht zu erkennen, viele andere Pfade gehen auf einmal in jede Richtung. Mist, so weit bin ich doch gar nicht gelaufen… Schon fast am Parkplatz vorbei, sehe ich dann doch Beule da stehen. Puh, der Trampelpfad war wohl eher ein Tierpfad und das Aussteigen begrenzt sich wohl auch nur auf den Parkplatz…Uppps!

An diesem Baum standen wir gestern.

Auf der Fahrt den Berg wieder runter, konnte man dann schön einen Blick auf den Damm werfen…

Nach diesem kurzen Ausflug haben wir uns dann ans Wasser gestellt und auf den Abend gewartet.

Da wir nun wissen, dass es nichts „Spektakuläres“ in dieser Gegend zu sehen gibt, brauchen wir unsere Energie auch nicht mit herumfahren zu verschwenden…

Der Wecker klingelt ganz bestimmt wieder sehr früh!

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