Das Grenzprozedere ist sehr entspannt und zum ersten mal seit Monaten stehen wir einer „weißen“ Grenzbeamtin gegenüber.


Wir bekommen problemlos unsere 3 Monate Aufenthalt in den Pass gestempelt und los geht es.
Die ersten Kilometer sind immer noch unbefestigt, aber nicht mehr so wellig. Die ganze Gegend erscheint irgendwie eingezäunt. Privatbesitz, Farmen mit eigenen „Game Drives“…


Doch auch über den Zaun hinweg, können wir die ersten Tiere sehen.



Wir halten an, kochen Kaffee und beobachten.
Im SPAR wird dann noch schnell ein wenig eingekauft und im PEP (vergleichbar evtl. mit KIK in Deutschland) gibt es eine Sim Karte und Datenguthaben für uns.
Die Straße ist gut


und führt immer wieder an zum Teil massiven Zaunanlagen vorbei…


Die Nacht verbringen wir bei einer Lodge auf dem Parkplatz, da die Zufahrt etwas zugewachsen ist. Das macht uns nichts aus, da wir am nächsten Morgen relativ zeitig zum Nationalpark aufbrechen wollen.
Um 8:00 Uhr ist es dann auch soweit, wir erreichen den Kruger NP.
Vorab haben wir unsere Wildcard im Internet gekauft und ausgedruckt. Damit bezahlen wir in vielen Parks keinen Eintritt mehr, nur noch die Aufenthalte auf den jeweiligen Campsites. Somit ist das einchecken kein Problem und wir rollen die ersten Kilometer in den Park.
Die Hauptverbindungswege sind geteert, die Seitenwege unbefestigt, aber gut befahrbar. Nicht zu vergleichen mit dem Mist im Etosha NP.


Wir verlassen natürlich relativ schnell den Hauptweg und schlagen uns in die „Büsche“, in der Hoffnung gleich Tiere zu entdecken.
Wir bekommen Bäume zu sehen, Bäume und ach ja, Bäume… Von Tieren keine Spur!
Hmmm, so hatten wir uns das nicht vorgestellt. Aber gut, es ist der erste Tag. Wir haben ja noch 11 weitere…
Aber dann lassen sich doch noch ein paar Tiere blicken.


Auffällig:
ein Zebra mit großer Narbe. So, dass sogar das Fell schräg zusammen gewachsen ist… und ein Zebra mit fehlendem Schweif…


Ein Elefant mit kaputtem Rüssel und kaputtem Ohr…
Eine echte Einschränkung, wenn man bedenkt, dass die Rüsselspitze wie bei uns Menschen die Finger zum Greifen dient.
Hier ist anscheinend kein Kindergeburtstag, hier geht es ums Ganze!




Wir machen Pause an einer Wasserstelle…





und gehen danach weiter auf die Suche.







Der Höhepunkt des Tages war dann eine Fleckenhyäne direkt am Straßenrand.


Die Tore zum Camp schließen bald und so machen wir uns auf den Weg.
Im Abendlicht bekommen wir dann noch einmal Elefanten zu sehen.


Es wird sich herausstellen, dass wir solche Bilder, die Rückansicht der Tiere, hier öfters zu sehen bekommen…


Wir übernachten im Shingwedzi Rest Camp, der Wecker ist gestellt!







