Wir sind einfach hängen geblieben…

12 Wochen ist es nun schon wieder her, dass sich unser Ole verletzt hatte. Zum Glück ist ihm so gut wie nichts mehr anzumerken. Wir sind sooo dankbar! Zwischenzeitlich hat er sich sogar nochmals weh getan und uns für einige Tage Kummer bereitet.

Die erste Zeit sind wir ja einfach wegen Ole hier stehen geblieben, damit er sich ohne Stress erholen kann. Sardinien wechselte zur weißen Zone und die Menschen lebten auf. „Unser“ Strand erfreute sich zunehmender Beliebtheit und auch verschiedene Touristen fanden den Weg hier her.

Wir haben uns die Zeit mit Spaziergängen, Grillen und Wartungsarbeiten vertrieben.

Unser Gas war zwischenzeitlich auch leer. So konnte der männliche Teil des Teams mal wieder Flaschen umfüllen.

Bei einer kleinen Fahrradtour haben wir die Landzunge von Capo Ceraso erkundet und eine traumhafte Bucht entdeckt, Spiaggia Laura.

Wir haben sooo viele schöne Sonnenuntergänge erlebt und Einer ist fast immer schöner als der Andere. Dabei konnten wir auch den Unterschied von Uhrzeit und Standpunkt zwischen November, Februar und nun schon Mai feststellen…

Von Sonne, Regen über Hagel und Sturm bis hin zu Schnee auf den entfernten Bergen war alles dabei.

Dann wurde die Insel bunt. Vorerst wurde das Auge durch Gelb, von den vielen Ginsterbüschen und falschen Mimosen, verwöhnt.

Später lösten Lila und Weiß das Bild ab. Lavendel, die dreihörnige Levkoje und die Zistrosen übernahmen die Macht…

und es folgten viele weitere Blüten.

Die Entwicklung des gelben Zistrosenwürgers konnten wir mitverfolgen und beobachten, wie sich Pilze durch die trockene Erde brechen.

Sternenhimmel gab es natürlich auch zu sehen

und Beules schwimmenden Zwilling…

Die Zone auf Sardinien wechselte zu Orange, später auf Rot und das änderte sich auch für ein paar Wochen nicht wirklich. Doch die Temperaturen werden immer wärmer, so dass die kurzen Hosen ausgepackt und ein erstes erfrischendes Bad im Meer genommen werden kann.

Neben der ganzen Blütenpracht bekommen wir auch immer mehr Tiere zu Gesicht.

Ostern zieht an uns vorbei und wir verlassen unseren Platz nur zum Einkaufen, Ver- und Entsorgen und zum Wäsche waschen. Zum Glück nimmt keiner groß Notiz von uns und so können wir unsere Erledigungen trotz der Einschränkungen/ Beschränkungen unbehelligt erledigen. Auch sind wir mega dankbar, dass wir hier schon so lange am gleichen Platz stehen können. Dankbar dafür, dass sich noch keiner über uns beschwert hat und wir auch noch nicht des Platzes verwiesen wurden. Das kennen wir ja nun auch schon anders…

Geburtstag wurde gefeiert, mit selbstgebackenem Kuchen…

Es herrscht Idylle pur!

Und dann das: Rattenalarm!

Damit die Seite nicht zu lang wird, könnt ihr im nächsten Bericht verfolgen, wie es mit der Ratte weiter ging.

Diesmal sogar mit Video!

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